Chrooma+

Crossmediale Mehrwertdienste für die digitale Mediendistribution

Projektbeschreibung

Die Nachwuchsforschergruppe ist in Teilprojekte (TP) organisiert. Die Kriterien für die inhaltliche Definition der Teilprojekte sind zunächst Abgeschlossenheit, um ein auf eine Person klar zugeschnittenes Aufgabenspektrum zu schaffen aus dem sich die optimale Möglichkeit zur Promotion ergibt. Daneben greifen die Teilprojekte ineinander und bilden so eine umfassende homogene Thematik, von der alle Mitglieder der NFG profitieren. Schließlich sind die Teilprojekte einzeln und in ihrer Gesamtheit von hoher Anschlussfähigkeit, so dass Kooperationen mit anderen Gruppen und Unternehmen und weitere Anschlussprojekte durchgeführt werden können.

Die technische Basis für die Definition der Teilprojekte bilden die Ergebnisse, die an den Professuren Medieninformatik und Verteilte und selbstorganisierende Systeme bereits erreicht wurden. Das ist insbesondere das Annotationsframework AMOPA sowie das Retrieval‐Framework XTRIEVAL, welche im Rahmen des Projekts sachsMedia für den Bedarf von Fernsehsendern entwickelt wurden. Die im Folgenden beschriebenen Teilprojekte nutzen diese vorhandene – in sich abgeschlossene – Technologie als Basis. In der Praxis sieht das so aus: AMOPA und XTRIEVAL sind auf einem Rechencluster der Professur Medieninformatik eingerichtet und können über Webservices angesprochen werden. Beide sind untereinander verbunden. TP 1 und TP 2 spielen die Daten AMOPA zu, wo die automatischen Analysen durchgeführt werden. TP 3 und TP 4 nutzen XTRIEVAL, um die automatischen Annotationen für die Weiterverwendung im Semantic Web zu extrahieren. TP 5 und TP 6 nutzen das XTRIEVAL‐Framework als Media Asset Management‐Plattform. Die hier vorgeschlagenen Teilprojekte entwickeln die AMOPA/XTRIEVALTechnologie aus sachsMedia also weder weiter noch neu. 

Die Teilprojekte im Einzelnen sind: